
PHYSIOTHERAPIE &
OSTEOPATHIE - LEIPZIG
Privatpraxis Knaebel
Was ist
OSTEOPATHIE
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Was ist Osteopathie überhaupt?
Osteopathie ist eine manuelle Behandlungsmethode die den Körper als Einheit betrachtet. Muskeln, Gelenke, Organe, Faszien und das Nervensystem stehen in ständiger Wechselwirkung – eine Einschränkung in einem Bereich kann sich auf einen ganz anderen Bereich auswirken und dort Beschwerden verursachen.
Der Osteopath arbeitet ausschließlich mit den Händen. Er ertastet Spannungen, Bewegungseinschränkungen und Dysfunktionen im Körper und setzt gezielte Impulse um die natürliche Selbstregulation des Körpers zu unterstützen.
Die Osteopathie gliedert sich in drei Bereiche:
Parietale Osteopathie Behandlung des Bewegungsapparates – Muskeln, Gelenke, Bänder und Faszien. Das ist der Bereich der den meisten Menschen am vertrautesten ist.
Viszerale Osteopathie Behandlung der inneren Organe und ihrer Aufhängungen. Organe haben eine eigene Beweglichkeit – Einschränkungen dort können sich auf den gesamten Körper auswirken und zum Beispiel Rücken- oder Beckenbeschwerden beeinflussen.
Kraniosakrale Osteopathie Behandlung des Systems von Schädel bis Kreuzbein – inklusive Hirnhäute, Liquor und des kraniosakralen Rhythmus. Dieser Bereich arbeitet mit sehr feinen, sanften Techniken.
In der Praxis werden diese drei Bereiche nicht strikt getrennt – eine gute osteopathische Behandlung betrachtet immer den ganzen Menschen.
In Deutschland darf Osteopathie ausschließlich von Ärzt:innen oder Heilpraktiker:innen ausgeübt werden, da sie unter die Heilkunde fällt.
02
Wie läuft eine Behandlung ab?
Jede Behandlung beginnt mit einer ausführlichen Anamnese – ich möchte verstehen wie sich Ihre Beschwerden entwickelt haben, was sie beeinflusst und was bisher versucht wurde.
Danach folgt eine körperliche Untersuchung: Ich taste den gesamten Körper ab, untersuche Beweglichkeit, Spannungsverhältnisse und Gewebezustände – nicht nur an der Stelle wo es wehtut. Denn Ursache und Symptom liegen bei osteopathischen Beschwerden oft weit auseinander.
Auf Basis des Befundes behandle ich mit gezielten manuellen Techniken – sanft oder mit mehr Impuls, je nachdem was der Befund erfordert. Am Ende besprechen wir gemeinsam die nächsten Schritte.
Eine Erstbehandlung dauert bei mir 60 Minuten. Folgebehandlungen dauern in der Regel 45–60 Minuten.
03
Was zieht man an?
Das Wichtigste ist dass Sie sich wohlfühlen. Bequeme Kleidung – idealerweise eine kurze Hose oder lockere Sporthose und ein T-Shirt oder lockeres Oberteil. So kann ich gut an Beine, Hüfte und Becken herankommen.
Sie müssen sich nicht vollständig ausziehen. Dickere Materialien wie Jeans oder dicke Pullover können das Ertasten von Spannungen erschweren
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Wie viele Termine brauche ich?
Das lässt sich pauschal nicht sagen – es hängt von Ihren individuellen Beschwerden, deren Dauer und Ihren Zielen ab.
Als grobe Orientierung: Akutere Beschwerden sprechen oft nach wenigen Behandlungen an. Bei chronischen Beschwerden die sich über Monate oder Jahre entwickelt haben braucht der Körper in der Regel mehr Zeit um nachhaltige Veränderungen zu integrieren.
Nach der Erstbefundung kann ich Ihnen eine realistische Einschätzung geben wie viele Termine sinnvoll sein könnten.
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Was kostet es und übernimmt die Kasse?
Die Abrechnung der Behandlungen erfolgt nach Gebührenordnung für Heilpraktiker (GebüH), die Kosten variieren dabei zwischen 90-110 €.
Übernehmen die Krankenkassen die Kosten?
Die überwiegende Mehrzahl der gesetzlichen Krankenversicherungen übernehmen die Kosten der osteopathischen Behandlung durch einen Arzt oder einen Heilpraktiker anteilig. Erforderlich ist dabei fast immer eine Verordnung für die osteopathische Behandlung, ausgestellt durch einen gesetzlich niedergelassenen Arzt.
Die Übernahme von Kosten einer osteopathischen Behandlung durch einen Arzt oder einen Heilpraktiker durch private Versicherungsträger hängt von dem jeweiligen Tarif ab, eine Verordnung ist dazu in der Regel nicht notwendig.
Bitte fragen Sie im Vorfeld unbedingt bei Ihrer Versicherung nach den jeweiligen Voraussetzungen für eine Bezuschussung oder Übernahme der Kosten.
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Gibt es Nebenwirkungen?
Osteopathie ist bei sachgemäßer Durchführung eine sehr sanfte Behandlungsmethode. Manche Patient:innen berichten nach der Behandlung von einem kurzzeitigen Ziehen oder Druckgefühl – auch an Stellen die nicht direkt behandelt wurden. Das ist normal und ein Zeichen dass der Körper beginnt die gesetzten Impulse zu verarbeiten. Diese Reaktionen klingen in der Regel innerhalb weniger Tage ab.
Bei bestimmten Erkrankungen ist Osteopathie nicht angezeigt – dazu mehr unter Punkt 8.
07
Für wen ist Osteopathie geeignet?
Osteopathie kann grundsätzlich für Menschen jeden Alters ein sinnvoller Therapieansatz sein – besonders dann wenn Beschwerden chronisch oder wiederkehrend sind, bisherige Behandlungen keine nachhaltige Verbesserung gebracht haben oder die Ursache der Beschwerden unklar geblieben ist.In meiner Praxis setze ich Osteopathie besonders häufig ein bei:Chronischen BeckenbeschwerdenISG-Syndrom, Beckenbodendysfunktion, Piriformis-Syndrom, chronische Beckenschmerzen – Beschwerden bei denen ein ganzheitlicher Blick auf den Körper oft neue Zusammenhänge sichtbar macht.Ausdauersportler:innen mit ÜberlastungssyndromenLäufer:innen, Triathlet:innen und Radfahrer:innen die immer wieder an derselben Stelle Beschwerden haben – und bei denen die eigentliche Ursache bisher nicht gefunden wurde.Chronischen Rücken- und NackenbeschwerdenWenn Schmerzen immer wiederkehren und rein lokale Behandlungen nicht ausreichen.Beschwerden ohne klare organische UrsacheWenn alle Untersuchungen unauffällig waren und trotzdem etwas nicht stimmt – dann lohnt sich ein ganzheitlicher Blick.
08
Wann ist Osteopathie nicht geeignet?
Osteopathie ist eine sehr sanfte Behandlungsmethode – dennoch gibt es Situationen in denen sie nicht angezeigt ist:
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Akute Entzündungen oder Infektionskrankheiten mit Fieber
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Frische Knochenbrüche oder offene Verletzungen
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Tumorerkrankungen im Behandlungsbereich
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Akute Thrombosen oder Embolien
In diesen Fällen verweise ich Sie an die entsprechenden Fachärzt:innen.
Falls Sie unsicher sind ob Osteopathie für Sie geeignet ist – melden Sie sich gerne direkt bei mir. Das klären wir gemeinsam vor dem ersten Termin.