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Therapie für Läufer:innen und Triathlet:innen

Ob Wettkampfvorbereitung oder Laufen und Triathlon als

Ausgleich zum Alltag: Wenn Überlastungsbeschwerden das Training ausbremsen.

Wenn Überlastung zum Dauerthema wird

Egal, ob du auf deinen nächsten Wettkampf hintrainierst, etwa Halbmarathon, Marathon, Triathlon oder Hyrox, oder ob Laufen und Ausdauersport für dich vor allem Ausgleich und Freizeitvergnügen sind: Ein Ziehen am Sitzbeinhöcker beim Bergablaufen, Schmerzen an der Achillessehne nach längeren Läufen oder ein Knie, das sich bei jedem Wechsel zwischen Rad und Lauf oder bei den Laufstrecken im Hyrox meldet, kennen viele Läufer:innen und Triathlet:innen. Solche Beschwerden entstehen selten durch einen einzelnen Sturz oder eine akute Verletzung, sondern schleichend über Wochen oder Monate, oft genau in der Phase, in der der Trainingsumfang steigt. In meiner Praxis im Waldstraßenviertel in Leipzig behandle ich regelmäßig Sportler:innen mit genau solchen Beschwerden, ambitionierte Wettkampfstarter:innen genauso wie Hobby- und Freizeitsportler:innen, die einfach wieder unbeschwert laufen oder trainieren wollen.

Wie diese Beschwerden entstehen

Manchmal gibt es eine klare Ursache für Beschwerden, etwa einen Sturz oder eine eindeutige Überbelastung. Häufig ist die Ursache jedoch nicht so eindeutig. Die Beschwerden beginnen dann oft nur als kleines Ziehen und werden mit der Zeit stärker, ohne dass ein konkreter Auslöser erkennbar ist. Bei vielen Ausdauerverletzungen handelt es sich um Überlastungsbeschwerden von Sehnen, Sehnenansätzen oder anderen belasteten Strukturen. Muskeln passen sich meist vergleichsweise schnell an Trainingsreize an, während Sehnen und andere Gewebe oft mehr Zeit benötigen, um belastbarer zu werden. Anfangs zeigen sich Beschwerden häufig nur während oder nach dem Sport, mit der Zeit können sie auch im Alltag auftreten. Dabei gibt es selten die eine Ursache. Neben Trainingsbelastung, Schlaf, Stress, früheren Verletzungen und Erholung spielt bei Läufer:innen und Triathlet:innen auch der Zyklus eine Rolle, da hormonelle Schwankungen Einfluss auf Bindegewebe und Belastbarkeit nehmen können. Ich nutze dafür gern das Bild einer Badewanne: Stell dir vor, mehrere Wasserhähne laufen gleichzeitig in eine Wanne. Jeder Wasserhahn steht für einen Einflussfaktor, etwa Training, Stress, Schlaf, Regeneration, frühere Verletzungen oder Zyklus. Solange genug Wasser abfließen kann, bleibt die Wanne im Gleichgewicht. Werden jedoch immer mehr Wasserhähne aufgedreht, kann sie irgendwann überlaufen. Beschwerden entstehen häufig dann, wenn die Summe der Belastungen die aktuelle Belastbarkeit des Körpers übersteigt.

Typische Symptome bei ÜberlastungsbeschwerdenSchmerzen

  • Schmerzen während oder nach dem Training

  • Anlaufschmerzen am Morgen

  • Beschwerden, die mit längerer Belastung zunehmen

  • Wiederkehrende Schmerzen beim Laufen

  • Leistungseinschränkungen

  • Beschwerden, die zunehmend auch im Alltag auftreten

Häufige Beschwerdebilder bei Läuferinnen und Triathletinnen

  • Beschwerden der Achillessehne

  • Beschwerden am Sitzbeinhöcker

  • Beschwerden der Patellasehne (Patellaspitzensyndrom)

  • SchienbeinkantensyndromIliotibiales Bandsyndrom (Läuferknie)

  • Knie-, Hüft-, Fuß- und Sprunggelenkbeschwerden

Mein Ansatz für Läuferinnen und Triathletinnen

Mir ist wichtig, nicht nur die Symptome zu betrachten, sondern gemeinsam herauszufinden, wodurch die Beschwerden entstanden sind, egal ob dein Ziel der nächste Wettkampf ist oder du einfach wieder unbeschwert deine Runden drehen willst. Je nach Situation kombiniere ich Osteopathie und Physiotherapie nach dem Maitland-Konzept mit manuellen Techniken, gezielten Übungen sowie individuellen Empfehlungen zum Belastungsaufbau und zur Trainingssteuerung, abgestimmt auf dein Training, ob Marathonvorbereitung, Triathlon, Hyrox oder lockeres Freizeitlaufen. Aus eigener Erfahrung im Ausdauersport weiß ich, dass Pause allein oft nicht die ganze Lösung ist. Gemeinsam schauen wir, ob und wie Training trotz der Beschwerden angepasst weitergehen kann. Ob Wettkampfstarter:in oder Hobbysportler:in, du musst dein Training nicht infrage stellen, bevor du dich meldest. Vereinbare einen Termin, dann schauen wir uns gemeinsam an, was deine Beschwerden auslöst und wie ein für dich passender Weg aussehen kann.

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